Teletherapie

Konformale Strahlentherapie

Als Tumor wird in der Medizin jede umschriebene Schwellung von Körpergewebe bezeichnet. Man unterscheidet deshalb gutartige Tumoren, wie zum Beispiel entzündliche, die eine Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung erzeugen, und bösartige Tumoren, die durch eine Ansammlung veränderter Zellen entstehen.

Jeder bösartige Tumor geht von einer Zelle aus, deren Erbgut nicht mehr intakt ist. Wie jede gesunde Zelle hat auch die Tumorzelle die Fähigkeit, sich durch Teilung zu vermehren. Dabei gibt sie ihren fehlerhaften genetischen Code an jede neu entstehende Zelle weiter. Typisch für den Teilungsprozess dieser krankhaft veränderten Zellen ist, dass er sehr viel schneller voranschreitet als bei gesunden Zellen. So wächst in relativ kurzer Zeit eine Zellanhäufung heran, die wir als Krebs oder bösartigen Tumor bezeichnen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 340.000 Menschen neu an Krebs. Die Tabelle zeigt den Anteil der am häufigsten betroffenen Organe.

 Lokalisation  Männer  Frauen
 Verdauungsorgane  54.500  50.100
 Atmungsorgane  33.000  13.200
 Brustdrüse  -  57.000
 Weibl. Geschlechtsorgane  -  23.000
 Prostata  58.000  -
 Lymphome und Leukämien  12.600  11.300


In der Gruppe der bösartigen Tumore finden sich mehr oder weniger aggressive Arten. So wachsen zum Beispiel manche Arten von Tumoren besonders schnell, während sich andere über Jahre nur wenig verändern. Die meisten Tumorerkrankungen sind heilbar, wenn sie frühzeitig erkannt werden, einige auch im fortgeschrittenen Stadium.

Unsere Informationsbroschüre zum Thema »Moderne Strahlentherapie« finden Sie bei den Print-Medien.